Startseite Panorama Betrug Schwerer Sozialleistungsbetrug in Wiener Neustadt aufgeflogen

Schwerer Sozialleistungsbetrug in Wiener Neustadt aufgeflogen

Schaden in der Höhe von 100.000 Euro aufgedeckt

Polizeifahrzeug / Foto: © LPD
(Symbolbild)Foto: © LPD

Bedienstete der Polizeiinspektion Josefstadt konnten nach monatelangen kriminalpolizeilichen Ermittlungen, in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Niederösterreich sowie mehreren europäischen Polizei- und Finanzbehörden, einen gewerbsmäßigen schweren Betrug aufklären.

Mann bezog unrechtmäßig Sozialhilfe

Bei dem ausgeforschten Beschuldigten handelt es sich um einen 50-jährigen Mann aus Wiener Neustadt, der arbeitsunfähig ist. Für den Bezug von Sozialleistungen musste der Mann regelmäßig Anträge stellen und seine Vermögenswerte darlegen. Der Beschuldigte steht im Verdacht, durch Verschleiern von Vermögenswerten bei gleichzeitigem Überschreiten der Vermögensfreibetragsgrenze seit zumindest April 2018 unrechtmäßig Sozialhilfe bezogen zu haben. Zudem stellten die ermittelnden Polizisten fest, dass er im Tatzeitraum zahlreiche Auslandsreisen unternommen haben soll.

Weiterer Schaden abgewendet

Aufgrund der konsequenten und koordinierten Ermittlungsarbeit gelang es, dem Beschuldigten einen durch die Betrugshandlungen bereits eingetretenen Schaden von mehr als 100.000 Euro zuzuordnen. Durch die Aufklärung konnte ein potentieller weiterer Schaden im hohen sechsstelligen Bereich abgewendet werden.

Der 50-jährige Österreicher verweigerte bei seiner Einvernahme die Aussage. Er wurde der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angezeigt.

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