Lärm­schutz­wand im Wes­ten Wie­ner Neu­stadts fer­tig­ge­stellt

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Neue Lärmschutzwand / Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller
Andreas Fromm (Geschäftsführer ASFiNAG) und Bürgermeister Klaus Schneeberger vor der fertiggestellten Lärmschutzwand an der A2Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller

Recht­zei­tig zur stil­len Jah­res­zeit: Lärm­schutz im Be­reich des Föh­ren- und Ane­mo­nen­sees

Die Bewohnerinnen und Bewohner am Wiener Neustädter Föhren- und Anemonensee können aufatmen. Nach jahrelangen Verhandlungen und Planungen wurde die im Herbst begonnene Lärmschutzwand entlang der A2 in 108 Tagen Bauzeit fertiggestellt.

Die Bewohnerinnen und Bewohner am Wiener Neustädter Föhren- und Anemonensee können aufatmen. Nach jahrelangen Verhandlungen und Planungen wurde die im Herbst begonnene Lärmschutzwand entlang der A2 in 108 Tagen Bauzeit fertiggestellt.

Schneeberger: „Schlussstrich unter diese Problematik“

„Somit können wir einen Schlussstrich unter diese Problematik ziehen und den Bürgerinnen und Bürgern eine gelungene Lösung präsentieren. Nachdem sich bei einer Befragung zu Beginn dieses Jahres ein Großteil der Anrainer des Anemonensees und des Föhrensees für Lärmschutzwände ausgesprochen hatte, können sie ihre wunderschöne Wohngegend am westlichen Stadtrand nun noch mehr genießen. Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen der ASFiNAG, die gemeinsam mit uns eine Umsetzung im Jahr 2018, noch vor dem NÖ Landesausstellungsjahr, möglich gemacht haben“, so Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger.

Daten und Fakten

Die Lärmschutzwand Föhrensee wurde in 4 Abschnitten hergestellt, sie erstreckt sich entlang der Richtungsfahrbahn Wien der A2/Südautobahn von km 44,485 bis 42,841, somit auf rund 1,7 km Länge. Die Lärmschutzwand wird nur durch eine Betriebsumkehr sowie den beiden Auffahrtsrampen der Anschlussstelle Wiener Neustadt West unterbrochen.

  • Die Höhe der Wand beträgt 4 Meter.
  • Der Baubeginn war am 28.08.2018, das Bauende am 14.12.2018. Somit konnte die Maßnahme nach 108 Tagen Bauzeit abgeschlossen werden.
  • Länge 1.705 m, Länge der Steher gesamt 2.531,35 m, Länge der Rammrohre gesamt 2.203,50 m, LSW (Alu+Glas) gesamt 6.064,47 m²
  • Die Kosten betragen rund 1,875 Millionen Euro, von denen die Stadt Wiener Neustadt gemäß Vereinbarung der ASFINAG 50,2 Prozent refundieren wird.