Ju­gend­li­che in­for­mie­ren Ju­gend­li­che über die Ge­fah­ren des Rau­chens

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Gefahren des Rauchens / Foto: rumtrieb
Präventionsarbeit an Schulen in Wiener Neustadt, Pitten und im Piestingtal: Junge WorkshopleiterInnen erarbeiten mit Gleichaltrigen das Thema Rauchen und die gesundheitlichen Risiken.Foto: rumtrieb

Rau­chen ab 18: in Wie­ner Neu­stadt setzt man auf Prä­ven­ti­ons­ar­beit

Länder und Bund sind sich einig: 2018 soll das Rauchen für Jugendliche unter 18 Jahren auch in Österreich verboten werden. Die Zigarette ist in der Jugendarbeit in Wiener Neustadt ein Thema, bei dem man auf Prävention setzt.

„The Filter Europe“

Schon seit 2015 sind die StreetworkerInnen vom „Rumtrieb“ gemeinsam mit der Jugend:info Niederösterreich Teil von „The Filter Europe“. Ein länderübergreifendes Projekt, das gesundheitliche Schäden durch Tabakkonsum verhindern will. Jugendliche und junge Erwachsene werden zu „Info-Peers“ ausgebildet, die mit Gleichaltrigen Workshops machen und dabei auf Augenhöhe die Gefahren des Rauchens aufzeigen und gemeinsam Möglichkeiten erarbeiten, mit dem Rauchen aufzuhören.

Alterslimits machen Sinn

Dass Rauchen in Zukunft erst ab 18 erlaubt sein wird, macht für die Präventionsarbeit durchaus Sinn, wie die Erfahrung zeigt: „Wir haben beobachtet, dass das Einstiegsalter beim Rauchen im direkten Zusammenhang mit dem gesetzlich erlaubten Alter steht. Jugendliche beginnen bereits relativ jung mit dem Testkonsum, darum ist es wichtig mit der Präventionsarbeit schon bei 12-Jährigen zu beginnen. In Ländern, wo Rauchen erst mit 18 erlaubt ist, fängt derartige Präventionsarbeit bei 15-Jährigen an“, erzählt der Leiter der mobilen Jugendarbeit Rumtrieb in Wiener Neustadt, Erwin Zimmermann.