In Wie­ner Neu­stadt ent­steht ein neu­es, au­to­frei­es Vier­tel

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ein viertel grün / Foto: SMP-ZT . ACT-WN
Visualisierung "ein viertel grün"Foto: SMP-ZT . ACT-WN

„ein vier­tel grün“ ver­spricht ein rund­um grü­nes Kon­zept

Auf dem Areal des ehemaligen Stadions Wiener Neustadt entsteht ein neues Stadtquartier.

Die gemeinnützigen Wohnbauträger Alpenland, EGW und Heimat Österreich schaffen in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Wiener Neustadt und dem Land Niederösterreich Wohnraum für rund 1.200 Menschen.

Der Name ist dabei Programm: „ein viertel grün“ steht für 495 Wohnungen in zentrumsnaher Ruhelage, umgeben von einem Netz an Grün- und Freiflächen samt öffentlichem Park und einladenden Fuß- und Radwegen. Bei einer Pressekonferenz präsentierten Bürgermeister Klaus Schneeberger, EGW Geschäftsführer Fritz Kittel, Heimat Österreich Direktor Otto Straka und Alpenland-Vorstandsmitglied Norbert Steiner das Projekt und gaben zugleich den Startschuss für die geplante Informationskampagne: Auf der Projekt-Homepage wird ab sofort laufend aktuell berichtet, Informationstafeln am Gelände geben zukünftig Einblicke für Interessierte und Anrainer.

Vom Fußballrasen zur Wiese

Auch wenn Fußballspiele in der Giltschwertgasse Geschichte sind – Grün bleibt die prägende Farbe im geplanten neuen Wohnviertel. Für Bürgermeister LAbg. Klaus Schneeberger ist das neue Stadtviertel ein wichtiger Beitrag zu einer attraktiven Entwicklung Wiener Neustadts: „Wiener Neustadt steht kurz vor der 50.000-Einwohner- Marke und dafür müssen wir die Stadt fit machen! Mit dem Projekt ‚ein viertel grün‘ gehen wir hier einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig ist ‚ein viertel grün‘ ein Musterbeispiel zum Erhalt unserer Grünräume. Das attraktive Fuß- und Radwegenetz, ein neuer, öffentlich zugänglicher Park, zwei Spielplätze, sowie Blumenwiesen inmitten der Anlage bieten einen Mehrwert für die gesamte Stadt und alle Bügerinnen und Bürger“, betont er im Rahmen der Pressekonferenz.

Auto kann „getrost in der Garage bleiben“

Zum grünen Lebensgefühl trägt auch die verkehrsberuhigte Gesamtkonzeption bei, die parkende Autos in die Tiefgarage verlagert und durch die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr klimafreundliche Mobilität fördert: „‚ein viertel grün‘ kommt ganz ohne motorisierten Durchzugsverkehr aus. Das Auto kann dank der kurzen Rad- und Fußwege zu wichtigen Anlaufstellen der Infrastruktur getrost in der Garage bleiben“, so Franz Kittel, Geschäftsführer der EGW. Allen, die mehr zum neuen Quartier wissen wollen, empfiehlt er den Besuch der Projekthomepage, die laufend aktuell über das Stadtquartier und den Baufortschritt berichtet.

Breite Palette an Wohnformen

„ein viertel grün“ besteht aus acht Baufeldern, die von fünf Architekten bearbeitet und von vier Bauträgern umgesetzt werden. Durch diese Aufteilung entsteht eine breite Palette an Wohnformen: Das Angebot reicht der Startwohnung für Singles bis zum Zuhause für die ganze Familie und bietet damit Platz für unterschiedliche Lebensentwürfe, wie Otto Straka, Direktor von Heimat Österreich, beschreibt: „Im neuen Stadtquartier fühlen sich dank der großen Vielfalt an Wohnmöglichkeiten alle Generationen daheim. Auch die Finanzierungsformen sind individuell: Von der geförderten Mietwohnung mit oder ohne Kaufoption bis hin zu attraktiven Eigentumsobjekten ist alles dabei – und alles zu leistbaren Preisen, denn das ist unser zentraler Anspruch im gemeinnützigen Wohnbau.“

Zahlreiche Möglichkeiten zum nachbarschaftlichen Austausch sind ebenso Teil des Gesamtkonzepts. Herzstück des neuen Wohnquartiers ist das Quartierszentrum mit Gemeinschaftsraum und Info-Point. Auch Begegnungszonen auf den öffentlichen Flächen laden zur Vernetzung ein. „Denn ein lebendiges Grätzel mit unverwechselbarem Charakter entsteht nur, wo eine bunte und aktive Nachbarschaft gelebt wird. Die großzügigen Grünflächen verbessern das Mikroklima und wirken sich damit klimapositiv aus.“ ist Norbert Steiner, Alpenland-Vorstandsmitglied, überzeugt und verweist auf eine Planung, bei der Grünflächen sowie Räume für Gemeinschaft und Privatsphäre im Gleichgewicht sind.

„Kindergarten-Offensive“ / Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller

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