Grund­stein­le­gung für das neue Trau­de Dier­dorf Stadt­heim

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Grundsteinlegung Traude Dierdorf Stadtheim / Foto: APA-Fotoservice/Buchacher
Markus Hinteregger (DYWIDAG), Christoph Gisinger (HB), Bürgermeister Klaus Schneeberger, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Dompropst Karl Pichelbauer, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Florian Pressl, Lukas Pohl (beide HB).Foto: APA-Fotoservice/Buchacher

Wie­ner Neu­stadt: Bun­des­kanz­ler Kurz be­sucht Fei­er zur Grund­stein­le­gung

In den kommenden drei Jahren errichtet das Haus der Barmherzigkeit in Kooperation mit dem Land Niederösterreich ein modernes, komplett barrierefreies Pflegeheim.

Hochkarätige Besetzung bei der feierlichen Grundsteinlegung des Traude Dierdorf Stadtheims Wiener Neustadt: Im Beisein von Bundeskanzler Sebastian Kurz, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, dem Wiener Neustädter Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Klaus Schneeberger, Domprobst Karl Pichelbauer und dem Institutsdirektor des Haus der Barmherzigkeit Christoph Gisinger erfolgte heute am bestehenden Standort der Auftakt für den Neubau des Hauses. Lukas Pohl, Geschäftsführer und Hausleiter des Stadtheims, führte durch das Festprogramm und begrüßte unter anderem Traude Dierdorf, Bürgermeisterin a.D. von Wiener Neustadt und Namensgeberin des Hauses, sowie Lukas Mandl, Europa-Abgeordneter aus Niederösterreich.

„400.000 pflegebedürftige Menschen“

„Es gibt in unserem Land über 400.000 pflegebedürftige Menschen. Die menschenwürdige Pflege beschäftigt mich als Bundeskanzler, aber vor allem auch als Bürger, sehr intensiv und ist daher auch ein Schwerpunktthema für die Bundesregierung. Das neue Pflegeheim in Wiener Neustadt leistet einen wichtigen Beitrag für uns alle, denn insbesondere der Umgang mit jenen Menschen, die sich nicht mehr selbst helfen können, zeigt uns allen, welche Gesellschaft wir sind. Ich danke allen Beteiligten für Ihren Einsatz.“, führte Bundeskanzler Sebastian Kurz aus.

Haus wurde 2017 übernommen

„Seit 2017 gehört das Traude Dierdorf Stadtheim Wiener Neustadt, das 1964 als Altenwohnheim konzipiert wurde, zur Haus der Barmherzigkeit-Gruppe. Wir freuen uns, das Haus nun nach den modernsten Gesichtspunkten neu errichten und damit erheblich zum Wohnkomfort unserer Bewohnerinnen und Bewohner beitragen zu können“, erläuterte Christoph Gisinger. Das neue Stadtheim wird zukünftig in neun kleineren Wohngruppen organisiert, die bis zu 162 Bewohnerinnen und Bewohnern ein Wohnen in familienähnlicher Atmosphäre ermöglichen. „Wir planen die Vollinbetriebnahme unseres neuen Hauses mit Anfang 2022“. Nicht zuletzt die gute und enge Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich ermögliche eine Eröffnung in naher Zukunft, so Gisinger.

Ort der Begegnung

Darüber hinaus soll das neue Stadtheim auch zum Ort der Begegnung werden: Mit der Schaffung eines Übergangspflegezentrums sowie vier direkt am Areal integrierten Landeskindergartengruppen, einem öffentlich zugänglichen Café sowie der Möglichkeit des betreuten Wohnens in unmittelbarer Nähe – errichtet durch die WET, die Wohnungseigentümer Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H. aus Mödling – sollen soziale Kontakte auch nach außen gefördert werden. Mit 60 Millionen Euro jährlichem Bauvolumen und rund 21.000 Mieterinnen und Mietern ist die WETgruppe der größte gemeinnützige Bauträger und Leitbetrieb des Landes. Ein Zuhause, wie es die WETgruppe versteht, ist Ausgangsbasis für ein gutes, selbstbestimmtes Leben und ein positives Miteinander.

Die Haus der Barmherzigkeit-Gruppe

Das gemeinnützige Haus der Barmherzigkeit bietet schwer pflegebedürftigen Menschen Langzeitbetreuung mit Lebensqualität. In sieben Pflegekrankenhäusern und -heimen in Wien und Niederösterreich betreuen wir laufend rund 1200 geriatrische BewohnerInnen. In unseren 15 Wohngemeinschaften, vier Basalen Tageszentren und im ZAB (Zentrum für Arbeit und Begegnung) begleiten wir rund 400 jüngere KlientInnen mit mehrfachen Behinderungen. Neben bestmöglicher Pflege und medizinischer Versorgung legen wir besonderen Wert auf einen selbstbestimmten und abwechslungsreichen Alltag.

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