Flurbrand und mehrere technische Einsätze in Wiener Neustadt

Foto: Flurbrand Löscharbeiten
Foto: Presseteam der Feuerwehr Wiener Neustadt

Einsatzreicher Tag für die örtliche Feuerwehr

Mehrere Einsätze musste die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt bis zum Abend des 12. Oktober 2018 abarbeiten. Dabei rettete die Feuerwehr im Rahmen der Bekämpfung eines Flurbrandes in der Josef Mohr Gasse eine Werkstatt.

Aus bislang unbekannter Ursache brach gegen 12:20 Uhr ein Flurbrand in der Josef Mohr Gasse aus. innerhalb kürzester Zeit standen etwa 2500 Quadratmeter Wiese in Brand. Über den Notruf 122 wurde die Feuerwehr informiert und sofort wurde mit dem Alarmstichwort „Flurbrand“ die Feuerwehr Wiener Neustadt mit Pager alarmiert. Gemeinsam mit im Haus befindlicher Mannschaft rückten die von den Arbeitsplätzen gekommenen Feuerwehrmitglieder mit dem Großtanklöschfahrzeug Tank 4 aus.

Wind trieb das Feuer an

Am Einsatzort angekommen wurde mittels Werfer der Hauptbrand eingedämmt. Das nachrückende Großtanklöschfahrzeug Tank 2 übernahm die Ablöscharbeiten. Da der Wind den Brand weiter an trieb, bestand die Gefahr, dass der Brand auf den nahen Gewerbepark und eine Werkstatt übergreift. Die Feuerwehr verhinderte dies durch den raschen Einsatz.

Weitere Einsätze im Tagesverlauf

Des Weiteren wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt am Freitag zu einem Einsatz auf der A2 Südautobahn gerufen, der aber bei der Anfahrt storniert wurde. Außerdem mussten die Kameraden eine Türe nach einem vermuteten Unfall öffnen. Gottlob stellte sich auch diese Alarmierung als Fehlalarm dar. Ein Verkehrsunfall und eine unbekannte ausgelaufene Flüssigkeit beschäftigten die ehrenamtlichen Kameraden ebenfalls. Gesamt wurden am Freitag bis 18 Uhr von der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt mit 22 Kameraden 22 Einsatzstunden abgewickelt.

„Wir sind sehr stolz auf die Schlagkraft unserer Feuerwehr. Die ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder werden bei uns gezielt alarmiert und eingesetzt. Wir vermeiden Personalressourcen zu vergeuden und entsenden stets der Meldung entsprechend Kräfte. Sonst könnte man die bloße Menge der Einsätze mit freiwilligen Kräften nicht bewältigen“, weiß Kommandant Josef Bugnar.

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