Wie­ner Neu­stadt: Feu­er­wehr ent­fern­te Schlan­ge aus Gar­ten

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Schlange im Garten / Foto: Presseteam d. FF Wr. Neustadt
Foto: Presseteam d. FF Wr. Neustadt

Sor­gen­vol­le Mut­ter rief die Feu­er­wehr

Drei Mann der Sonntagsbereitschaft der Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt wurden von einer Türöffnung zu einem privaten Garten gerufen, wo sich eine Schlange nahe dem Kinderspielturm entdeckt wurde.

Wasser tropfte von der Decke

Drei Mann der Sonntagsbereitschaft waren am Nachmittag des 12. Juli zu einer Türöffnung in der Julius Willerth-Gasse gerufen worden, wo in einer Wohnung im Erdgeschoss Wasser durch die Decke drang. Die Feuerwehrmänner stiegen zur Erkundung durch das Fenster der darüber liegenden Wohnung ein. Dort entdeckten die ehrenamtlichen Kameraden, dass das Eckventil undicht war und drehten den Hauptwasserhahn der betroffenen Wohnung ab. Als sie Einsatzbereitschaft meldeten, kam die Anweisung der Alarmzentrale direkt in die Badenerstraße zu fahren. Dort sei eine Schlange aus einem Garten zu entfernen.

Ungiftige Ringelnatter

Die Hausbesitzerin machte sich Sorgen, dass es sich um eine gefährliche Schlange handeln könnte. Die Feuerwehrmitglieder schritten sofort zur Tat und packten die Schlange mit Schutzhandschuhen hinter dem Kopf. “Unsere Feuerwehrkameraden sind auf heimische Schlangen geschult“, so Kommandant Josef Bugnar. So erkannten die Feuerwehrmitglieder, dass es sich um eine ungiftige Ringelnatter handelte, welche die am weitest verbreitete Schlange in unseren Breiten darstellt. Die Schlange wurde geborgen und im öffentlichen Bereich in einer Wiese wieder freigelassen.

Tipps vom Feuerwehrkommandant

“In Wiener Neustadt sind hauptsächlich ungiftige Nattern heimisch. Die in Wiener Neustadt selten anzutreffende Giftschlange, die Kreuzotter, bevorzugt eher sonnige Plätze mit einer Rückzugsmöglichkeit. Diese erkennt man an der eindeutigen Zeichnung am Körper und dem markanten dreieckigen, breiteren Kopf “, erklärt der Feuerwehrkommandant weiter. Für in Österreich heimische Giftschlangen gelten zusätzlich schlitzartige Pupillen als Erkennungsmerkmal. Hornottern, welche ebenfalls zu den heimischen Giftschlangen zählen erkennt man zusätzlich am Horn an der Spitze des Kopfes, woher diese Art auch ihren Namen hat. Die größte heimische Schlange ist die ungiftige Äskulapnatter, welche man an den olivfarbenen Schuppen und dem gelben Bauch erkennt. Diese Art kann in Österreich bis zu zwei Meter lang werden. “Sollte man doch einmal von einer Schlange gebissen werden, so ist der Biss zwar schmerzhaft, aber für den Menschen meist nicht gefährlich. Dennoch sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auf keinen Fall sollte man versuchen wie im Film das Gift herauszusaugen“, so Bugnar.

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