Drei neue Kin­der­gär­ten für ins­ge­samt 247 Kin­der er­öff­net

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Kindergarten Anemonensee: DI Herbert Rauhofer, Bürgermeister Bernhard Müller, BA, Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz, und Zweiter Vizebürgermeister Schulstadtrat Dr. Christian Stocker.

Grund zum Fei­ern gab es am Frei­tag, dem 12. Ok­to­ber, für die Stadt Wie­ner Neu­stadt und das Land Nie­der­ös­ter­reich.

Wiener Neustadts Bürgermeister Bernhard Müller, BA, eröffnete gemeinsam mit Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz drei neue Kindergärten für insgesamt 247 Kinder ab 2 ½ Jahren. Damit ist ein weiterer wesentlicher Schritt für die lückenlose Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen in der Stadt getan, wie beide Politiker betonten.

Die 3 Kindergärten im Detail

„Dr. Norbert Wittmann“-Kindergarten, Hans Beirer-Gasse 3 („Am Kleinen Lazarett“)
Der Kindergarten wurde von Dezember 2010 bis April 2012 errichtet. Danach folgte noch die Einrichtung des Gebäudes. Es gibt 4 Gruppen, von denen derzeit eine als „integrative Gruppe“, das heißt, mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen, geführt wird. Insgesamt stehen 71 Plätze zur Verfügung.

„Prof. Franz Bauer-Theussl“-Kindergarten, Emmerich Kalman-Gasse 27
Der Kindergarten für insgesamt 76 Kinder wurde von Dezember 2010 bis August 2012 errichtet. Auch hier ist Platz für 4 Gruppen. Am Dach des Gebäudes befindet sich eine moderne Photovoltaikanlage, mit der Strom erzeugt wird.

 „Kindergarten am Anemonensee“, Primelgasse 6
Am Anemonensee entstand der größte der 3 Kindergärten mit 5 Gruppen für 100 Kinder. Das Gebäude wurde von Dezember 2010 bis August 2012 errichtet. Auch hier wird ein heilpädagogisch-integrativer Versuch für maximal 5 Kinder geführt. Schon nach wenigen Wochen hat sich gezeigt, dass der Kindergarten ein echtes „Null-Energie-Haus“ ist, das heißt, die gesamte benötigte Energie wird durch die Photovoltaikanlage erzeugt.

Die Gesamtkosten der drei Bauprojekte belaufen sich voraussichtlich auf knapp 7 Millionen Euro, wobei der „Dr. Norbert Wittmann-Kindergarten“ momentan als Mietvariante mit der Siedlungsgenossenschaft Neunkirchen realisiert wurde. Die Finanzierung erfolgt in Kooperation der Stadt Wiener Neustadt mit dem Land NÖ.