DNA-Spu­ren füh­ren zum Räu­ber auf Me­tro-Markt in Wie­ner Neu­stadt

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Mann mit Pistole / Foto: pixabay
Ein maskierter Mann bedrohte die Mitarbeiter mit einer Schreckschusspistole. (Symbolbild)Foto: pixabay

Raub­über­fall ge­klärt: Tä­ter ver­üb­te im De­zem­ber Selbst­mord

Beamte des Kriminaldienstes des Stadtpolizeikommandos Wiener Neustadt und der Raubgruppe des Landeskriminalamtes klären den Raubüberfall auf einen Lebensmittelmarkt in Wiener Neustadt vom 23. Dezember 2016.

Überfall mit Schreckschusspistole

Ein bislang unbekannter Täter bedrohte am 23. Dezember 2016, gegen 18.30 Uhr, im Metro-Markt in Wiener Neustadt eine Kassiererin, richtete eine Schreckschusspistole gegen ihren Oberkörper und zwang sie in gebrochenem Deutsch zur Herausgabe von Bargeld. Als der Täter mit einem hohen 4-stelligen Bargeldbetrag flüchten wollte, versuchten zwei Angestellte ihn daran zu hindern. Der Mann gab zwei Warnschüsse ab, um seine Verfolger auf Distanz zu halten un entkam schlussendlich über das Parkplatzgelände.

Suizid eine Woche darauf

Am 30. Dezember 2016 verübte der 32-jährige vermeintliche Täter Suizid. Aufgrund von DNA-Spuren konnten die Ermittler dieser Person den Raubüberfall in Wiener Neustadt nachweisen. Ein Abschlussbericht ergeht an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, der Fall ist für die Landespolizeidirektion Niederösterreich abgeschlossen. Die Fahndung nach dem Täter (WN24 berichtete) wird somit widerrufen.