Bun­des­heer prä­sen­tiert Droh­nen­sys­tem „Tra­cker“

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Bundesheer-Drohne "Tracker" / Foto: Foto: Bundesheer/Sigi Schw?rzler
Letzte Handgriffe eines französischen Soldaten bei der gemeinsamen Truppenübung "EURAD 10", bei der Bundesheer-Soldaten erstmals Erfahrungen mit der Drohne sammeln konnten.Foto: Foto: Bundesheer/Sigi Schw?rzler

Flug­vor­füh­rung für Me­di­en­ver­tre­ter am Flug­feld Wie­ner Neu­stadt

Seit 2015 stehen den Soldaten des Österreichischen Bundesheeres insgesamt 18 Drohnen des Typs „TRACKER“ zur Verfügung. Zum System gehören eine Bodenkontrollstation für die Überwachung, eine Tag- und Nachtsichtkamera sowie eine Zielverfolgungsantenne. Die Drohnen werden zur Aufklärung eingesetzt, haben eine Reichweite von 20 Kilometern und können eine Flughöhe von maximal sechs Kilometern erreichen. Damit können beispielsweise Marschstrecken oder Grenzabschnitte aufgeklärt werden.

Vorführung für die Presse

Nach einer Einweisung in das Drohnensystem „TRACKER“ findet am 20. April 2016 eine Flugvorführung am Flugfeld Wiener Neustadt statt. Für Medienvertreter besteht besteht Foto-und Filmmöglichkeit.

Drohnen für In- und Ausland

Der damalige Verteidigungsminister Gerald Klug bei der Übergabe vor einem Jahr: „Das Österreichische Bundesheer verfügt nun über sechs moderne Aufklärungsdrohnensysteme für den Einsatz im In- und Ausland. Die Drohnen dienen dem Schutz der Soldatinnen und Soldaten und sind aus dem militärischen Umfeld nicht mehr wegzudenken.“

„Tracker“ dient zu Aufklärungszwecken

Die Drohnen dienen, als unbemannte Luftfahrzeuge, zu Aufklärungszwecken und liefern Informationen in Echtzeit. Verschiedene Sensoren tasten jeden Zentimeter des Einsatzgebietes ab und leiten alle Daten per Funk bis zu zehn Kilometer an den Flugcontroller weiter. Die Soldaten klären mittels der Drohnen Konfliktparteien, Marschstrecken oder Grenzabschnitte in Einsatzgebieten auf und erkunden Geländeabschnitte für Einsätze zur Katastrophenhilfe.