B54-Un­ter­füh­rung bei Wie­ner Neu­stadt kommt – Bau­be­ginn erst 2019

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Plan Unterführung B54 / Foto: Wiener Neustadt/Weller
Landtagsabgeordneter Ing. Franz Rennhofer, Baustadtrat DI Franz Dinhobl, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Landesrat DI Ludwig Schleritzko und NÖ-Straßenbaudirektor DI Josef Decker bei der Präsentation der B54-Unterführung in Wiener NeustadtFoto: Wiener Neustadt/Weller

Bau­pha­se bringt je­doch Sper­re der B54 für 1½ Jah­re

„Das ist ein Meilenstein für die Verkehrspolitik in der gesamten Region Wiener Neustadt. Wir sind sehr froh, mit der nun unterschriebenen Planungsvereinbarung zwischen ÖBB, Land Niederösterreich und Stadt Wiener Neustadt den Menschen vor allem im Süden der Stadt und den angrenzenden Gemeinden, aber natürlich auch den Einsatzorganisationen, eine massive Verbesserung zu verschaffen!“ Mit diesen Worten gaben Landesrat Ludwig Schleritzko und Bürgermeister Klaus Schneeberger den Startschuss für die Unterführung an der B54/Günser Straße.

Wichtige Minuten für Einsatzkräfte

Zur Zeit klagen Autofahrer täglich über Rückstaus beim Bahnschranken, den ca. 12.500 Fahrzeuge pro Tag passieren. Auch die Eisenbahnkreuzung mit der L148 in Richtung Lanzenkirchen birgt mit der Vorrangstraße um die Ecke eine gefährliche Verkehrssituation.
Jedoch kaum zu entschuldigen: neben den privaten und beruflichen Verkehrsteilnehmern hängen oftmals auch Einsatzkräfte vor dem Bahnschranken an der B54 fest!

Grundsatzeinigung fixiert

Bürgermeister Klaus Schneeberger zu diesem Projekt: „Seit vielen Jahren gibt es hier bereits Gespräche, die leider immer wieder im Sande verlaufen sind. Jetzt haben wir es geschafft, dass es diese Grundsatzeinigung gibt. Die Unterführung ist ein ganz besonders wichtiger Schritt zu einer Verbesserung der Verkehrssituation im Süden der Stadt. Gerade die Bewohnerinnen und Bewohner der Breitenauer Siedlung, aber auch viele Pendler aus der Region und vor allem die Blaulichtorganisationen können aufatmen. Ich bedanke mich in diesem Zusammenhang für das gemeinsame Vorgehen beim Land NÖ und bei den ÖBB und freue mich auf die Umsetzung des zukunftsweisenden Projekts.“

Zeitplan und Fakten

  • B54-Eisenbahnunterführung, um die Sicherheit zu erhöhen
  • Baubeginn nach der Landessausstellung Ende 2019
  • Sperre der B54 für 1½ Jahre notwendig (Umleitungsmöglichkeiten über L148 und B17)
  • Gleichzeitig Verlegung der L148 in Richtung Süden – direkte Anbindung an Frohsdorfer Straße. Dadurch Sperre der Eisenbahnkreuzung L148 möglich – nur noch Fußgänger- und Radfahrer-Überführung.
  • Verkehrsfreigabe 2022 angestrebt
  • Kosten: ca. 14 Mio Euro, Kostentragung durch Land NÖ/Stadt Wiener Neustadt/ÖBB