An­hal­ten­de Hit­ze und Tro­cken­heit bringt Wald­brand­ge­fahr

share
Waldbrand-Gefahr: Rauchen, jegliches Feuerentzünden, das Wegwerfen von Glasflaschen oder Glasscherben in allen Waldgebieten und in Waldrandnähe ist verboten.

Wie­ner Neu­stadt: aku­te Brand­ge­fahr auf­grund der an­hal­ten­den Hit­ze

Heute ist im Osten Österreichs mit dem heißesten Tag des Jahres zu rechnen. Und auch in den kommenden Tagen soll es drückend heiß mit bis zu 36 Grad werden. Was für perfektes Badewetter sorgt und Seen auf angenehme Badetemperaturen bringt, kann Wiesen, Felder und Wälder austrocknen und in weiterer Folge zu erhöhter Waldbrandgefahr führen.

Aktuell herrscht in den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen akute Brandgefahr. Auch die Bezirke Amstetten, Baden, Bruck an der Leitha, Hollabrunn, Horn, Krems, Melk, Mistelbach, Mödling und Scheibbs

Aktuelle Waldbrandverordnung

Die Feuerwehr appelliert gerade jetzt an die Vernunft aller Menschen, sich im Freien umsichtig zu verhalten. Beim Verstoß gegen die Waldbrandverordnung 2017 drohen saftige Geldstrafen oder sogar mehrwöchiger Arrest.

So gelten aktuell folgende Regeln und Verbote: In allen Waldgebieten des Verwaltungsbezirkes Wiener Neustadt und in dessen Gefährdungsbereich (Nähe des Waldrandes) sind brandgefährliche Handlungen, wie das Rauchen, das Hantieren mit offenem Feuer, die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen, jegliches Feuerentzünden und das Unterhalten von Feuer verboten! Vor allem ist es verboten, brennende oder glimmende Gegenstände wie Zündhölzer und Rauchwaren, sowie Glasflaschen und Glasscherben (Brennglaswirkung!) im Waldbereich wegzuwerfen! Dieses Verbot tritt nach Kundmachung mit sofortiger Wirkung in Kraft und ist bis 31. Oktober 2017 gültig.

Achtsamkeit im Freien

„Auf Grund der bevorstehenden Trockenheit müssen wir weiterhin mit Waldbränden und Wiesenbränden rechnen. Deshalb ist derzeit besondere Achtsamkeit geboten. Ein kleiner Funke oder auch eine weggeworfene Zigarette kann bereits einen Großbrand auslösen. Die NÖ Feuerwehren sind jedenfalls personell und technisch bestens auf jedes Brandereignis vorbereitet“, so Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner.