Startseite Panorama Polizei 2,3 Mio. Radarmessungen im Stadtgebiet – das ist die Bilanz

2,3 Mio. Radarmessungen im Stadtgebiet – das ist die Bilanz

Wiener Neustadt: Radarmessungen mit überwiegend positiven Ergebnissen

Radarmessungen im Stadtgebiet / Foto: Stadt Wiener Neustadt/Maurer
Stadtpolizeikommandant Manfred Fries, Chefinspektorin Bernadette Kainrath (Referat Einsatz und Verkehr), Stadtrat LAbg. Franz Dinhobl und Robert Schweighofer (Stabsstellenleiter Verkehr)Foto: Stadt Wiener Neustadt/Maurer

Die Stadt Wiener Neustadt führte zwischen April und September an 19 verschiedenen Orten im Stadtgebiet Radarmessungen der Geschwindigkeiten von Autofahrerinnen und Autofahrern durch.

Und das mit zum Großteil sehr positiven Ergebnissen: Eine erfreulich hohe Zahl, nämlich mehr als 85% der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, bewegt sich im Bereich der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.

Auch Raser erfasst

Es gibt aber auch „negative Ausreißer“ nach oben mit Geschwindigkeiten, die zum Teil weit über 100 km/h liegen. Dementsprechend hat die Polizei im Jahr 2025 bislang bereits 10 Kraftfahrzeuge vorläufig beschlagnahmt und wird diesen rigorosen Kurs auch weiter fortführen. Geschwindigkeitsüberschreitungen können bereits vor einer vorläufigen Beschlagnahme zu einer Abnahme des Führerscheins führen. Bei Lenkerinnen und Lenkern von Probeführerscheinen sind diese Grenzen noch restriktiver angesetzt.

Resümee vom Mobilitätsstadtrat

„Zu allererst gilt es, dem Großteil der Autofahrerinnen und Autofahrern unseren Dank auszusprechen. Sie verhalten sich vorbildlich und tragen so zu einer sicheren Verkehrsumgebung in unserer Stadt generell, vor allem aber rund um unsere Schulen bzw. in den Wohngebieten bei. Was die negativen Ausreißer betrifft, haben wir mit dem Stadtpolizeikommando Wiener Neustadt vereinbart, dass es hier weitere Schwerpunktaktionen vor allem in den Nachtstunden geben wird. Nur mit einer strikten Überwachung und Strafen bis hin zur Fahrzeug-Beschlagnahme werden wir auch diese ‚schwarzen Schafe‘ zur Vernunft bringen“, so Mobilitätsstadtrat LAbg. Franz Dinhobl.

„Sehr positiv ist der Umstand zu bewerten, dass sich aufgrund der konsequenten Geschwindigkeitsüberwachung im Stadtgebiet die Verkehrsunfälle mit Hauptursache „unangepasste Geschwindigkeit“ deutlich verringert haben“, meint der Stadtpolizeikommandant Oberstleutnant Manfred Fries.

Zahlen, Daten & Fakten

  • Die Messungen erfolgten zwischen Anfang April und Ende September 2025 an insgesamt 19 verschiedenen Orten im gesamten Stadtgebiet.
  • Es gab Messungen an Durchzugsstraßen genauso wie in Wohngebieten und vor Schulen bzw. Kindergärten.
  • Insgesamt wurden rund 2,3 Millionen Geschwindigkeiten erfasst.
  • Quer über alle Standorte und Messungen hinweg zeigt sich, dass jeweils 85% aller Fahrzeuge jene Geschwindigkeit einhalten, die an den einzelnen Orten maximal zugelassen ist.
  • Das Stadtpolizeikommando Wiener Neustadt hat im Jahr 2025 bereits 10 Fahrzeuge wegen massiv überhöhter Geschwindigkeiten vorläufig beschlagnahmt. Diese strikte Vorgangsweise wird auch hinkünftig fortgesetzt.
  • Vor allem der Einsatz von Zivilstreifen an den neuralgischen Punkten wird verstärkt.
  • Zusätzlich sind auch Einsätze des Kfz-Überprüfungszuges des Landes Niederösterreich vorgesehen, bei dem bei Verdachtsmomenten die Straßentauglichkeit und Verwendung der zulässigen Autoteile überprüft werden. Bei Gefahr im Verzuge ist eine Kennzeichenabnahme vorgesehen und eine Weiterfahrt wird untersagt.
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