Ab 2016: Au­to­bahn-Lärm­schutz­wän­de für Ane­mo­nen­see fi­xiert

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Lärmschutzwand / Foto: Achim Raschka, Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Ab 2016 werden Lärmschutzwände beim Anemonensee für Entlastung sorgen.(Symbolbild)Foto: Achim Raschka, Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Lärm­ge­plag­te See-An­rai­ne­rIn­nen kön­nen auf­at­men – Lärm­schutz­wän­de ent­lang A2 kom­men 2016.

Großer Erfolg für die Stadt Wiener Neustadt in Sachen Lebensqualität am Anemonen- und Föhrensee im Westen der Stadt: Nach jahrelangem Tauziehen konnte die ASFINAG von der Notwendigkeit von Lärmschutzwänden überzeugt werden. Ab 2016 sollen diese errichtet werden und für Entlastung sorgen.

„Harte Verhandlungen“

„Das ist wirklich ein Grund zu großer Freude“, so Bürgermeister Bernhard Müller. Und weiter: „Wir hatten in den letzten Jahren harte Verhandlungen, sind aber immer beharrlich geblieben, weil es um die berechtigten Interessen der AnrainerInnen gegangen ist. Und am Ende können wir voller Stolz sagen, dass sich Beharrlichkeit auszahlt und wir es gemeinsam geschafft haben!“

2 Kilometer Lärmschutz

Konkret geht es um eine Länge von etwas mehr als 2 Kilometer entlang des Anemonen- und des Föhrensees. Nach dementsprechenden Verhandlungen und Lärmmessungen hat die ASFINAG nun vertraglich zugesichert, ab 2016 mit der Errichtung von Lärmschutzwänden zu beginnen. Im Gegenzug übernimmt die Stadt Wiener Neustadt rund die Hälfte der Errichtungskosten. Der Beitrag der Stadt beträgt maximal ca. 800.000,- Euro. Einen Teil der Kosten trägt auch die Gemeinde Bad Fischau-Brunn.

Die Vereinbarung wird dem Gemeinderat in der Sitzung am 5. Dezember zur Beschlussfassung vorgelegt.