„100 Jahre Frauenwahlrecht“ – Frauentagsveranstaltung im BORG

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Frauentag 2018 / Foto: Stadt Wiener Neustadt
Nationalratsabgeordneter Peter Wittmann, Bundesrätin Ingrid Winkler, Katrin Tamandl (Geschäftsführerin Verein "Jugend & Kultur"), Claudia Pruditsch (Frauenbeauftragte Verein "Wendepunkt"), Bürgermeister Klaus Schneeberger, Bürgermeister a.D. Traude Dierdorf, Moderatorin Elke Szalai, Stadträtin Margarete Sitz und Claudia Auer-Deutsch (Frauenbeauftragte Magistrat der Stadt Wiener Neustadt)Foto: Stadt Wiener Neustadt

Internationaler Frauentag in Wiener Neustadt

„Der Internationale Frauentag ist eine willkommene Gelegenheit, um einerseits auf wichtige geschichtliche Errungenschaften zurückzublicken und um andererseits Forderungen für die Zukunft zu formulieren. Schließlich nehmen wir Frauen noch immer nicht den Platz ein, der uns zusteht“, erklärte Frauen-Stadträtin Margarete Sitz den Leitgedanken der diesjährigen Frauentagsveranstaltung, welche am 10. März im BORG stattfand.

„Der Internationale Frauentag ist eine willkommene Gelegenheit, um einerseits auf wichtige geschichtliche Errungenschaften zurückzublicken und um andererseits Forderungen für die Zukunft zu formulieren. Schließlich nehmen wir Frauen noch immer nicht den Platz ein, der uns zusteht“, erklärte Frauen-Stadträtin Margarete Sitz den Leitgedanken der diesjährigen Frauentagsveranstaltung, welche am 10. März im BORG stattfand.

„Den Mittelpunkt bilden die Feierlichkeiten anlässlich 100 Jahren Frauenwahlrecht, wurde Frauen 1918 doch endlich ein Mitbestimmungsrecht eingeräumt“, hielt die Stadtpolitikerin im Zuge ihrer Eingangsworte statt. „Nach einem langen Weg war es der weiblichen Bevölkerung ab diesem Zeitpunkt gestattet, ihre Stimme an der Wahlurne abzugeben und somit das politischen Geschehen aktiv mitzugestalten“, erläuterte Historikerin Sabine Schmitner im Anschluss. Sie ging in ihrem interessanten Vortrag zudem auf die damaligen Lebensumstände von Frauen in Wiener Neustadt ein.

Frauenvolksbegehren 2.0

Nach einer Grußbotschaft von Monika Vana, Abgeordneter zum europäischen Parlament, widmete man sich zukünftigen Herausforderungen. Andrea Hladky präsentiert das Frauenvolksbegehren 2.0. Die Kernforderungen: Macht, Geld und Arbeit teilen; Armut bekämpfen; Wahlfreiheit ermöglichen; Vielfalt leben; Selbst bestimmen; Gewalt verhindern sowie Schutz gewähren. All diese Zielsetzungen gelte es in naher Zukunft zu erreichen.

Die Soroptimistinnen gestalteten im Zuge der Veranstaltung die Ausstellung „Lebenslinien“ und die Buchhandlung Hikade stellte einen Büchertisch zum Thema zur Verfügung.

„Es gibt noch jede Menge zu tun“

„Die Situation von Frauen hat sich seit 1918 natürlich deutlich verbessert. Dennoch gibt es noch jede Menge zu tun, um Frauen eine gleichberechtigte Teilhabe an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozessen einzuräumen, so Sitz abschließend. Nachsatz: „Und daran werden wir weiterhin mit Kraft, Mut und Herzblut arbeiten.“