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Verletzte nach schwerem Auffahrunfall aus Pkw befreit

Wiener Neustadt: schwerer Verkehrsunfall auf der Südautobahn

Dieser Artikel wurde vor 3 Jahren veröffentlicht. (Letztes Update vor: 3 Jahren)

Auffahrunfall A2 / Foto: Presseteam d. FF Wr. Neustadt
Foto: Presseteam d. FF Wr. Neustadt

Zwei Verletzte, eine Hubschrauberlandung und kilometerlanger Stau im Frühverkehr waren die Konsequenz eines schweren Auffahrunfalls am Montagmorgen.

Die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt erhielt gegen 08.15 Uhr mehrere Meldungen über einen schweren Verkehrsunfall auf der Südautobahn. Kurz nach der Autobahnauffahrt Wöllersdorf kollidierten mehrere Fahrzeuge miteinander. Laut ersten Meldungen waren mehrere Personen nach einem Aufprall mit einem tonnenschweren Lkw eingeklemmt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war ein 82- jähriger Fahrzeuglenker schwer verletzt im Pkw eingeklemmt. Seine 80- jährige Beifahrerin konnte von Sanitätern des Roten Kreuz bereits aus dem Fahrzeug befreit werden. Ein Notfallsanitäter der Berufsrettung Wien kam, vom Nachtdienst kommend, zufällig an der Einsatzstelle vorbei und leistete bis zum Eintreffen und der weiteren Versorgung der beiden Notarztteams Erste Hilfe. Neben zahlreichen Rettungsfahrzeugen waren auch zwei Notärzte zur Versorgung der Verletzten vor Ort. Für die Landung des Notarzthubschraubers Christophorus 3 musste die Autobahn in Fahrtrichtung Graz zeitweise komplett gesperrt werden.

Zwei verletzte Personen

Der eingeklemmte Fahrzeuglenker musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Nach der Menschenrettung konnte der Verletzte zur weiteren Versorgung an den Notarzt übergeben werden. Beide Insassen des Peugeots mit Kennzeichen Wiener Neustadt Bezirk wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht.
Nach der Menschenrettung und dem Abtransport der Verletzten wurde das Unfallfahrzeug von einem Privatunternehmen von der Autobahn verbracht. Die anderen unfallbeteiligten Fahrzeuge konnten ihre Fahrt selbstständig fortsetzen. Ihre Lenker blieben unverletzt. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Rücksichtslose Autolenker

Für Unverständnis bei den Einsatzkräften sorgten mehrere Autolenker. Noch während die Einsatzkräfte auf dem Weg zur Einsatzstelle waren, kamen ihnen immer wieder Pkws entgegen der Fahrtrichtung entgegen, welche scheinbar auf der Autobahn wendeten und versuchten, über die Autobahnauffahrt wieder abzufahren, um dem Stau zu entfliehen. Dadurch gab es gefährliche Situationen, bei denen die Einsatzmaschinisten Kollisionen nur mit Mühe vermeiden konnten. Durch derartiges, egoistisches und unbedachtes Handeln werden Menschenleben unnötig gefährdet und die Zufahrt der Einsatzkräfte massiv behindert.

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