1 Mio € Förderung für 3D-Druck Labor in Wiener Neustadt

Foto: 3D-Druck bei FOTEC
Mit modernen 3D-Druck-Verfahren lassen sich mit höchter Präzision komplexe Formen wie diese produzieren. Foto: pixabay

FOTEC erhält Förderung vom Land Niederösterreich

Mit dem Beschluss eines Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogrammes (FTI) hat Niederösterreich im vergangenen Jahr einen wichtigen Meilenstein in seiner Wissenschaftspolitik gesetzt. Kontinuierlich gelangen nun Projekte aus den zehn definierten Themenfelder zur Umsetzung. „Mit unserem FTI-Programm wollen wir den Boden für Forschung, Innovation und Entwicklung verbessern und den Grundstock für die Stärkung unserer Innovations- und Wirtschaftskraft legen“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll dazu.

Wesentliches Technologiefeld der Zukunft

Die Entwicklung eines 3D-Druck Labors wurde als wesentliches Ziel innerhalb des FTI-Programmes definiert, da es sich dabei um ein wesentliches Technologiefeld der Zukunft handelt. Speziell in der Luft- und Raumfahrtindustrie setzt man bereits heute auf Bauteile aus dem 3D-Drucker.

Pröll: „weiterer Schritt hin zum Innovations-Leader“

Auf Initiative von Landeshauptmann Pröll hat die NÖ Landesregierung nun beschlossen, über eine Million Euro für das 3D-Druck Labor der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH zur Verfügung zu stellen. „3D-Drucken befindet sich weltweit am Vormarsch und Niederösterreich tätigt durch die Förderung dieser innovativen Technologie einen weiteren Schritt hin zum Innovations-Leader“, zeigt sich Landeshauptmann Pröll überzeugt.

Die „FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH“, die Forschungsgesellschaft der Fachhochschule Wiener Neustadt, baut bereits seit 2010 kontinuierlich Know-How und Infrastruktur für das 3D-Drucken von technischen Bauteilen auf. Die Vorteile dieser Technologie liegen in der ressourcenschonenden Fertigung, der Herstellung komplexer, individualisierter 3D-Geometrien und in der minimierten Lagerhaltung.

Arbeitsplätze für die Zukunft

Um diese Kompetenzen der FOTEC weiter zu stärken und auszubauen, investiert das Land Niederösterreich nun über eine Million Euro in die Entwicklung eines Labors für 3D-Drucken von Metallen. „Mit Innovationen wie dieser sichern wir zukunftsträchtige Arbeitsplätze in der Region“, zeigt sich Bürgermeister Schneeberger überzeugt.

Konkret soll Unternehmen eine Anlaufstelle für technologische Fragestellungen zum 3D-Drucken geboten werden, um auf den aktuellen Stand des Wissens und der Erkenntnisse aus der Forschung gebracht zu werden. In Niederösterreich betrifft dies über 1.500 Betriebe, die im Bereich Automatisierungs- und Fertigungstechniken tätig sind

  • 21.01.2016

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