Handball: Endstation im CUP-Halbfinale

Foto: Doloroes Rajic im Angriff
Wiener Neustadts Doloroes Rajic im Angriff. Foto: ZV Handball McDonald’s Wr. Neustadt / Martina Jurkovic

Wiener Neustadts Handballerinnen scheitern mit 21:27 an Korneuburg

Nach dem 26:20-Auswärtssieg gegen Korneuburg letzte Woche in der Meisterschaft machten sich die Damen des ZV Handball McDonald’s Wiener Neustadt berechtigte Hoffnungen, dass sie die Überraschungsmannschaft der Saison, Union WBZ Korneuburg, auch im Semifinale des ÖHB-CUP-Frauen in deren eigener Halle schlagen könnten. Doch in diesem Spiel erwiesen sich die Hausherrinnen als letztendlich zu große Hürde und die Wiener Neustädterinnen hatte im Kampf um den Einzug ins Finale des ÖHB-CUP-Frauen mit 21:27 das Nachsehen.

Guter Start

Agnete Grigaite & Co waren sehr gut in die Partie gestartet und hatten schon mit fünf Toren geführt und es schien für Die Damen des ZV Handball McDonald’s Wiener Neustadt in die Richtung zu laufen. Doch mit Fortdauer der ersten Halbzeit verflachten die Angriffsaktionen der Mannschaft von Wiener Neustadts Cheftrainer Erwin Rasch zusehends und die Hausherrinnen in der Korneuburger Franz Guggenberger Sporthalle kamen immer besser in Fahrt.

Vorsprung verspielt

Noch vor der Pause hatten Wiener Neustadts Handballerinnen ihren Vorsprung verspielt und mit 12:12 verabschiedeten sich beide Teams in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff hatten Lisa Neumann & Co wieder Mut gefasst und sehr schnell eine neuerliche Führung erarbeitet. Danach riss aber der Faden im Spiel der ZV McDonald’s Wiener Neustadts-Damen. Im Angriff hatten sie große Mühe sich Chancen zu erarbeiten und diese dann auch effektiv zu nutzen.

In der Abwehr standen die Wiener Neustädterinnen wiederum zu passiv und bei weitem nicht mehr so sicher wie in der ersten Halbzeit. All das zusammen führte letztendlich zur 21:27-Niederlage und damit zum Ausscheiden im CUP-Semifinale.

Fehler wurden eiskalt ausgenutzt

Stephen Gibson, sportlicher Leiter des ZV Handball McDonald’s Wiener Neustadt: „Wir konnten in diesem Spiel leider nicht an die Leistung des letzten Wochenende anschließen. Die Korneuburgerinnen haben unsere Mängel eiskalt genutzt und vor allem in der zweiten Halbzeit in der Deckung nur wenige Fehler gemacht. Damit haben sie die Partie für sich entschieden und stehen nun verdient im Finale. Dazu muss man ihnen gratulieren.“

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