Mit „Schirmherrschaften“ das Stadtmuseum unterstützen

Foto: Schirmherrschaften für das Stadtmuseum
Kulturstadtrat Franz Piribauer und Museumsleiterin Eveline Klein präsentieren einen Zunftbecher der Lederer (Silber, teilweise vergoldet, graviert und getrieben) aus dem Jahr 1677, für den ebenfalls eine Schirmherrschaft übernommen werden kann. Foto: Magistrat

Wiener Neustadt: „Schirmherrschaften“ im Stadtmuseum ermöglichen Erhalt wertvoller Kulturgüter

Seit dem Jahr 2012 bietet das Wiener Neustädter Stadtmuseum für ausgewählte Exponate seiner Sammlung so genannte „Schirmherrschaften“ an.

Restaurierung von Exonaten

Schirmherrn und Schirmherrinnen unterstützen mit ihrem finanziellen Beitrag die Restaurierung von Ölbildern, barocken Skulpturen aus Holz, Silbergefäßen und Zinnkannen. Seit dem Start der Aktion übernehmen Kulturinteressierte eine symbolische Patenschaft über ein Objekt aus der städtischen Sammlung. „Ohne die Spenden unserer Schirmherren wäre so manche Restaurierung nicht möglich gewesen“, sind sich Kulturstadtrat Franz Piribauer und Museumsleiterin Eveline Klein einig.

Neuaufstellung der Stadtgeschichte-Sammlung

Jetzt steht das Stadtmuseum vor einem Meilenstein in seiner Geschichte. Am 10. April 2016 eröffnet die Neuaufstellung der Stadtgeschichte-Sammlung. Die Arbeiten dafür biegen zur Zeit in die Zielgerade.

Die „Stadtgeschichte neu“ zeigt dann bekannte und unbekannte Kostbarkeiten, die weitere Schirmherrinnen und Schirmherrn suchen. Schirmherrschaften gibt’s ab 30,- Euro, für besondere Exponate ab 100,-. Mit der Übernahme einer derartigen Patenschaft erhält man für die Dauer der Unterstützung auch freien Eintritt ins Museum.

Eine Auswahl der Museumsstücke findet man auf der Website des Stadtmuseums,weitere Infos gibt’s auch unter 0 26 22/373-951.

„Schätze für Zukunft sichern“

„Die große Bedeutung der unterschiedlichsten Exponate bildet für jeden ein reiches Angebot, sich als Schirmherr zu engagieren. Ich ersuche dieses Angebot dazu zu nutzen, um mitzuhelfen, unsere historischen Schätze für die Zukunft zu sichern“, so Kulturstadtrat Piribauer abschließend.

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