Neue Photovoltaik-Anlagen auf Schule und Kindergarten

Foto: Photovoltaik am Kindergarten Walthergasse
Stadt-Baudirektor DI Manfred Korzil, Baustadtrat DI Franz Dinhobl, Gemeinderat Franz Hatvan, Umweltgemeinderat Ing. Robert Pfisterer und Energiebeauftragter DI Martin Hesik nahmen die Photovoltaik-Anlage auf dem Oskar Helmer-Kindergarten in Betrieb. Foto: Magistrat

Wiener Neustadt als Ökostrom-Produzent

Wiener Neustadts Baustadtrat DI Franz Dinhobl nahm zwei neue Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden in Betrieb. Auf dem Dach des Kindergarten Oskar Helmer und der Volksschule Rudolf Wehrl wird ab sofort ein Teil des benötigten Stroms selbst erzeugt – geräuschlos, geruchlos und 100 % ökologisch.

„Mit gutem Beispiel voran gehen“

Baustadtrat Dipl.-Ing. Franz Dinhobl dazu: „Die beiden Anlagen sind ein weiterer wichtiger Schritt zur Ökologisierung unserer Stadt. Dies ist nicht nur für den Klimaschutz wichtig, sondern schafft darüber hinaus Unabhängigkeit und ist auch wirtschaftlich sinnvoll. Zudem wollen wir mit gutem Beispiel voran gehen und hier Bewusstsein für nachhaltige Energieversorgung schaffen. Schule und Kindergarten sind ideale Standorte, um das Thema schon für unsere Jüngsten greifbar zu machen.“

15.000 kWh jährlich

Die beiden neu in Betrieb genommenen Anlagen verfügen über eine Paneelfläche von 100 m². Damit wird jährlich eine Strommenge von rund 15.000 Kilowattstunden produziert, was in etwa dem Strombedarf von vier 4-Personen-Haushalten entspricht. Übers Jahr gesehen werden rund drei Viertel des produzierten Stroms direkt von den beiden Einrichtungen selbst verbraucht werden, das restliche Viertel wird ins Stromnetz verkauft.

Bereits 17 Anlagen in Betrieb

Betreiber der beiden Anlagen ist die MA4 – Immobilienservice, errichtet wurden die Anlagen durch die Wiener Neustädter Photovoltaikspezialisten „10hoch4 Energiesysteme GmbH“. Die Investitionskosten wurden aus einem Teil der Strom-Verkaufserlöse, welche durch bestehende städtische Anlagen im vergangenen Jahr erzielt wurden, abgedeckt. Die Anlagen werden zudem mit 30 % der Investitionskosten, durch den Energie- und Klimafonds aus dem „Klima- und Energiemodellregionenprogramm“ der Stadt gefördert. Weiters wird um eine Landesförderung in der Höhe von 25 % der Investitionskosten beim „NÖ Schul- und Kindergartenfonds“ angesucht.

Mit den beiden neu errichteten Anlagen betreibt die Stadt nun selbst bereits 17 Anlagen auf öffentlichen Einrichtungen, aus Gründen der Bewusstseinsbildung sind dies überwiegend Schulen und Kindergärten. Gesamt werden damit jährlich rund 260.000 Kilowattstunden „sauberer“ Strom produziert.

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